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Wie funktioniert Nordic Walking richtig?
Nordic Walking ist kinderleicht zu lernen. Denn die Bewegung ist wie beim gewohnten Gehen – nur der Einsatz der Arme wird durch die Stöcke verstärkt. Wie beim Spazierengehen schwingt auch beim Nordic Walking mit dem Bein die entgegengesetzte Hand nach vorne. Das heißt: Geht der rechte Fuß vor, kommt auch die linke Hand nach vorne und umgekehrt. Und so sieht der Bewegungsablauf beim Nordic Walking genau aus: Der Fuß setzt mit der Fersenaußenseite auf. Beim Aufsetzen der Ferse ist das Bein leicht gebeugt, denn durch das gebeugte Knie und das Nachgeben des Fußes wird der Stoß beim Auftreten abgefedert. Der Fuß rollt dann über die ganze Sohle ab. Wenn Sie sich nicht verkrampfen und ganz locker gehen, werden Sie dazu automatisch die Arme in der richtigen Abfolge mitbewegen, also rechtes Bein/linker Arm, linkes Bein/rechter Arm usw. Der linke Stock setzt dann am Boden auf, wenn die rechte Ferse den Boden berührt und umgekehrt. Für Anfänger gilt: Gehen Sie beim ersten Mal langsam und entspannt los, ohne auf die Arme zu achten. Lassen Sie Ihre Hände dabei locker und geöffnet, so dass die Stöcke an den Schlaufen hängen und am Boden entlang schleifen. Schon jetzt merken Sie nämlich, dass sich Ihre Arme fast wie von selbst mitbewegen. Erst dann nehmen Sie die Stöcke in die Hand und bewegen Sie sie mit. Achten Sie auf den Punkt, an dem der Stock auf den Boden aufgesetzt wird. An diesem Punkt drücken Sie sich dann zunächst leicht, dann nach und nach etwas stärker ab, bis Sie richtig Schwung bekommen. Vorsicht: Am Anfang nicht zu schnell walken! Sonst besteht die Gefahr, dass Sie durcheinander kommen und die Bewegungen nicht richtig ausführen.
die wichtigsten Tipps für Sie zusammengestellt:
- Nach dem Abstoßen die Hand am Griff leicht öffnen. Der Stock hängt dann bis zum nächsten Abstoßen locker an der Handschlaufe. Dadurch hat die Hand-, Arm- und Schultermuskulatur eine kurze Verschnaufphase und kann entspannen. Ist der Arm am Körper vorbeigeschwungen, schließt sich die Hand wieder und umfasst den Stockgriff, um sich erneut abzustoßen.
Wichtig: Umklammern Sie die Stöcke nie zu fest. Sonst verkrampft sich sehr schnell die Arm- und Schultermuskulatur, und Sie sind am nächsten Tag verspannt und haben zudem noch Muskelkater.
- Den Stock nicht zu weit vorne aufsetzen. Führen Sie die Stöcke immer nah am Körper entlang und setzen Sie sie hinter dem vorgehenden Fuß wieder auf. Die Stöcke sind also immer schräg nach hinten geneigt, nie senkrecht. Werden die Stöcke zu weit vorne aufgesetzt, können Sie weniger Schwung nehmen und belasten außerdem Ihre Schultermuskeln stark. Die Folgen können Verspannungen und ein böser Muskelkater sein.
- Machen Sie große Schritte. Denn je größer die Schritte sind, desto einfacher ist es, die Arm- und Stockbewegung richtig durchzuführen. Und nur dann werden Ihre Oberkörpermuskeln optimal beansprucht, und Sie können die maximale Menge an Fett verbrennen.
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